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Rindfleischetikittierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz

vitaly

Vitaly Friedmann vom Smashin Magazin hat ein paar wirklich hilfreiche HTML/CSS-Tricks aus diversen Artikeln zusammenkopiert und diese in seiner Präsentation „Dirty Tricks From The Dark Corners OF Front-End“ zusammengestellt. Wirklich schön: wie behandle in CSS ich so lange Wörter, wie „Rindfleischetikittierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz“

HTML5 ist nun offizieller W3C-Standard

HTML5_Logo_256Die HTML5-Arbeitsgruppe beim W3C hat HTML5 jetzt zur »Empfehlung« erhoben, womit die neue Generation der Auszeichnungssprache nun offiziell standardisiert ist. HTML5 erlaubt nicht nur die Möglichkeit, Audio und Video ohne Plugins abzuspielen, sondern erweitert den Standard erheblich in Richtung „Cross Plattformtauglichkeit“, bzw. „Mobile Web“.

Obwohl der Inhalt des HTML5-Standards schon seit längerem bekannt ist, bzw. sich in den letzten Monaten auch kaum geändert hat, ist dies ein wichtiger Schritt. Anbieter von Werkzeugen und Web-Frameworks, die auf dem HTML5-Standard basieren, haben nun großmöglichste Sicherheit für die Vermarktung und Weiterentwicklung Ihrer Produkte.

Wir von Smart HMI freuen uns sehr über die Nachricht, da unser Produkt WebIQ nun auf einem offiziell verabschiedeten Standard beruht. Der Standard wird dieser spannenden Technologie noch einen weiteren Schub verschaffen.

Statement „Die Herausforderungen für die nächste Generation der HMI-Gestaltung“

Fast 20 Jahre bin ich nun im Bereich der HMI-Gestaltung für industrielle Applikationen unterwegs. Doch selten war so viel Dynamik im Markt. Was sind die Herausforderungen für die nächste Generation der HMI-Gestaltung? Hier ist meine persönliche Einschätzung:

IST-SITUATION IN DER HMI-ENTWICKLUNG

  • Wachsender Anteil der Software
  • Produktlaufzeiten von 10 bis 12 Jahre
  • gebrochene Windows-Dominanz
  • volatiles Marktumfeld
  • Monolithische Lösungen
  • Gebunden an ein Betriebssystem
  • Abhängigkeiten von der Hardware
  • Steigender Kostendruck

ZUKÜNFTIGE HERAUSFORDERUNGEN

Laufzeit von HMI-Software: Produktlaufzeiten von 10 bis 12 Jahren sind in der Industrie vollkommen normal. Doch wie kann man für solch einen langen Zeitraum eine Software planen? Welches Betriebssystem wird in 10 Jahren noch aktuell sein? Außerdem kann sich kein Hersteller mehr erlauben, Innovationen mit solch großem zeitlichen Abstand auf dem Markt zu bringen. Leitmessen, die alle 2 bis 4 Jahre stattfinden, erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung auch während der Produktlaufzeit.
Eine neue Generation von HMIs ist für Kunden ein großes Wagnis. Daher bleiben viele Unternehmen bei Altbekanntem und schaffen sich zusätzlich Abhängigkeiten von ihrer Hardware (Ein- und Ausgabegeräte).

Veränderte Erwartungshaltung der Nutzer: Die Smart Devices haben den Markt erobert und prägen in zunehmenden Maße die Erwartungshaltung der Nutzer in Bezug auf Bedienung und grafischer Gestaltung.

Steigender Kostendruck bei der Software-Entwicklung: Speziell die Exportmärkte außerhalb der EU erwarten kostengünstige Lösungen. Aber auch der Mangel an Fachkräften bei der Software-Entwicklung erfordert einen schonenden Umgang mit den Entwicklungsressourcen.

Industrie 4.0: Die Vision der Industrie 4.0 wird dazu führen, dass das „Bedienen und Beobachten“ an einer festen Maschine, auf der nur ein bestimmtes Produkt produziert wird, sich verschiebt in Richtung „Steuern und Planen“ für mehreren Maschine und für viele Produkte werden (siehe auch Artikel im Fachmagazin „elektrotechnik„).

Modulare und wandlungsfähige Software: Maschinen- und Anlagen werden immer flexibler eingesetzt. Dies erfordert modular aufgebaute, skalierbare und wiederverwendbare Softwarelösungen statt monolithischer Strukturen. Durch wandlungsfähige Technik entstehen wandlungsfähige HMIs. Entwicklungszeiten müssen verkürzt werden. Eine Aufgabe des Usability Engineerings ist es, eine konsistente Gestaltung zu erreichen.

Was ist Ihre Meinung?

Technologies to Watch

Das VDI Technologiezentrum DüCogniGamesseldorf und die Redaktion der VDI nachrichten haben einige Technologien zusammengestellt, die in den nächsten Jahren die Industrie verändern können (siehe VDI Nachrichten online, nur für VDI-Mitglieder). Die Technologien reichen vom autonomen Fahrzeugen, über Energiegewinnung aus Methanhydrat, bis hin zu Supraleitern in der Praxis.

CogniGame von Festo (Bildquelle: Festo)

Es werden aber Technologien aufgeführt, die die HMI-Gestaltung verändern können. Dazu gehören:

  • Smart Devices als Katalysator für das Smart Home
  • Brain Computing
  • Organische Elektronik
  • Internet der Dinge

Letzteres wird bereits sehr häufig im Zusammenhang mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ zitiert. In diesem Szenario werden Produktionskomponenten, wie Werkstücke, Werkzeuge, Werkstückträger, etc. über eine eigene „eingebettete Intelligenz“ verfügen. Sie können sich automatisch untereinander vernetzen und stellen so die Verbindung zwischen realer – physischer – und virtueller Welt her. Für die HMI-Gestaltung bedeutet dies, dass zukünftige HMIs adhoc auf der Basis verfügbarer Informationen und Funktionen, die die Produktionskomponenten mitbringen, zusammengemischt werden (Mashups). Auch wird es wichtig sein, dass der Nutzer an einem beliebigen Ort und zu einer beliebigen Zeit einen Blick in die Daten der Produktionskomponenten werfen kann. Dies wird den Einsatz mobiler Systeme in der Industrie, wie beispielsweise Tablets und Smartphones stark forcieren.

Die Smart Devices sollen auch endlich das Smart Home bzw. die Home-Automation  beflügeln. In der Tat steht hier inzwischen eine Technologie-Plattform flächendeckend zur Verfügung, die einen niederschwelligen Zugang zu einer Vielzahl von Haushaltsgeräten ermöglicht, vom Fernseher, über den Backofen bis hin zur Heizung. Kaum ein Hersteller, der hier nicht bereits irgendeine App zur Fernsteuerung seiner Produkte anbietet. Es fehlen allerdings die geräteübergreifenden Szenarien. Die Branche hat zumindestens die vier wichtigsten Felder identifiziert: Komfort, Sicherheit, Energieeinsparung und Gesundheit. Vergessen wird allerdings häufig, dass diese Szenarien auch irgendwie eingerichtet werden müssen. Das muss so einfach gehen, dass hier weder ein Handwerker, welcher beispielsweise die Heizung oder den Backofen installiert, noch der Endnutzer überfordert sind.

Die organische Elektronik ermöglicynoracht den HMI-Gestaltern hingegen neue Formfaktoren. Hier wird Elektronik einfach aufgedruckt. Auf diese Art und Weise lassen sich auf einer Druckmaschine flexible OLEDs, aber auch Photovoltaik-Folien erstellen, die unkompliziert auf beliebige Formen aufgebracht werden können. Das ermöglicht beispielsweise intelligente Verpackungen oder lebendige Bedienungsanleitungen.

Flexibles OLED-Display von Cynora (Bildquelle: Cynora)

Keine Science Fiction mehr ist das Brain Computing, d.h. das Steuern von technischen System nur aus Gedankenkraft.