Schlagwort-Archive: Future HMI

HMI Excellence For Integrated Industries

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Unsere Eventreihe „hello, HMI 4.0“ geht im Juni 2016 in die zweite Runde. Wir laden Sie herzlich ein, in St. Gallen, Ludwigsburg, München und Meerbusch bei Düsseldorf über die Herausforderungen an die HMI in Integrated Industries zu diskutieren.

Merken Sie sich jetzt schon die Termine vor:

  • Mittwoch, 08.06.2016 ST. GALLEN
  • Donnerstag, 09.06.2016 LUDWIGSBURG
  • Dienstag, 14.06.2016 MÜNCHEN
  • Donnerstag, 16.06.2016 MEERBUSCH

Weitere Informationen finden Sie hier oder melden Sie sich jetzt hier direkt an (Anmeldung ber Website von UID).

Aufbruch in die Industrie der Zukunft: Die zunehmende Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung in der Industrie sind dabei, Produktionsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette grundlegend zu verändern.

Die Chancen hierbei wurden viel diskutiert, doch die Herausforderung steckt in der Umsetzung. Die Mensch-Maschine-Interaktion bleibt dabei ein erfolgskritischer Faktor.

  • Wie wirken sich diese Veränderungen in Integrated Industries auf die HMI aus?
  • Welche Consumer-Trends beeinflussen die Maschinensteuerung von morgen?
  • Und welche technologischen Innovationen schaffen neue Chancen für die Mensch-Maschine-Interaktion bzw. den Datenaustausch und die Kommunikation zwischen Maschinen?

Erfahren Sie von den HMI-Experten von Grossenbacher, Smart HMI und UID, wie Sie ein zukunftsfähiges HMI 4.0 gestalten. Wir zeigen Ihnen aus Software-, Hardware- und Gestaltungssicht, wie Ihre HMI den Anforderungen in Integrated Industries gerecht werden.

World Usability Congress 2015

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Handverlesene Redner, praxisorientiert und ein ganzheitlicher Blick auf die Themen Usability, User Experience und Customer Experience: der World Usability Congress hat sich klammheimlich zu einer der interessantesten Veranstaltungen in diesem Bereich gemausert.

Auch dieses Jahr hat es das Team um Hannes Robier wieder geschafft und ein illustere Schar von Experten aus unterschiedlichsten Unternehmen und Organisation eingeladen. Mit dabei sind Vorträge von BMW, Microsoft, Walt Disney Company, BBC, Caterpillar, NASA, SAP, Fraunhofer, SSI Schäfer, Alibaba, Deutsche Telekom, MIT Media Labs, Magan Steyr, JIPP.IT und viele mehr. Neben Automotive, E-Commerce & Multichannel und E-Health ist dieses Jahr das Thema IT & Smart Factory ein Schwerpunkt.

XING-Mitglieder bekommen einen Rabatt (mehr)

Industrial Usability Day – HMI 2015

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Am 5. Mai 2015 findet zum vierten Mal der Industrial Usability Day in Würzburg im VCC statt. Die Veranstaltung wird vom Vogel-Verlag in Zusammenarbeit mit dem VDMA durchgeführt.

Die jährlich stattfindende Fachtagung will das Entwickler Know-How fördern, um Kundenanforderungen in User Interface Spezifikationen umzusetzen und um Kenntnisse der Methoden, Vorgehensweisen und Techniken des Usability Engineering zu vermitteln. Die Fachtagung

adressiert gleichermaßen die Leitungs-/Management-Ebene von Maschinenbau-Unternehmen als auch die Spezialisten aus der Entwicklung (Usability Engineers, Konstrukteure, Ergonomen, Screen-Designer, Programmierer, etc.).

Mit dabei sind Beiträge von TRUMPF, Harro Höfliger, Still und Siemens.

Clusterworkshop „HMI – The next Generation“ am 25. März in München

Clusterworkshop

Bei der Betrachtung der Visualisierungen fühlt man sich oft um ein paar Jahre in der Zeit zurück versetzt. Aber auch im industriellen Umfeld sind die Technologien, die wir aus unserer privaten Umgebung kennen, wie Touch und Multitouch Systeme bereits angekommen. Mit dem Clusterworkshops „HMI – The Next Generation II“ möchte der Cluster Mechatronik & Automation e.V. Technologien und Methoden vorstellen, mit denen die Visualisierung in die Gegenwart geholt werden kann.

Statement „Die Herausforderungen für die nächste Generation der HMI-Gestaltung“

Fast 20 Jahre bin ich nun im Bereich der HMI-Gestaltung für industrielle Applikationen unterwegs. Doch selten war so viel Dynamik im Markt. Was sind die Herausforderungen für die nächste Generation der HMI-Gestaltung? Hier ist meine persönliche Einschätzung:

IST-SITUATION IN DER HMI-ENTWICKLUNG

  • Wachsender Anteil der Software
  • Produktlaufzeiten von 10 bis 12 Jahre
  • gebrochene Windows-Dominanz
  • volatiles Marktumfeld
  • Monolithische Lösungen
  • Gebunden an ein Betriebssystem
  • Abhängigkeiten von der Hardware
  • Steigender Kostendruck

ZUKÜNFTIGE HERAUSFORDERUNGEN

Laufzeit von HMI-Software: Produktlaufzeiten von 10 bis 12 Jahren sind in der Industrie vollkommen normal. Doch wie kann man für solch einen langen Zeitraum eine Software planen? Welches Betriebssystem wird in 10 Jahren noch aktuell sein? Außerdem kann sich kein Hersteller mehr erlauben, Innovationen mit solch großem zeitlichen Abstand auf dem Markt zu bringen. Leitmessen, die alle 2 bis 4 Jahre stattfinden, erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung auch während der Produktlaufzeit.
Eine neue Generation von HMIs ist für Kunden ein großes Wagnis. Daher bleiben viele Unternehmen bei Altbekanntem und schaffen sich zusätzlich Abhängigkeiten von ihrer Hardware (Ein- und Ausgabegeräte).

Veränderte Erwartungshaltung der Nutzer: Die Smart Devices haben den Markt erobert und prägen in zunehmenden Maße die Erwartungshaltung der Nutzer in Bezug auf Bedienung und grafischer Gestaltung.

Steigender Kostendruck bei der Software-Entwicklung: Speziell die Exportmärkte außerhalb der EU erwarten kostengünstige Lösungen. Aber auch der Mangel an Fachkräften bei der Software-Entwicklung erfordert einen schonenden Umgang mit den Entwicklungsressourcen.

Industrie 4.0: Die Vision der Industrie 4.0 wird dazu führen, dass das „Bedienen und Beobachten“ an einer festen Maschine, auf der nur ein bestimmtes Produkt produziert wird, sich verschiebt in Richtung „Steuern und Planen“ für mehreren Maschine und für viele Produkte werden (siehe auch Artikel im Fachmagazin „elektrotechnik„).

Modulare und wandlungsfähige Software: Maschinen- und Anlagen werden immer flexibler eingesetzt. Dies erfordert modular aufgebaute, skalierbare und wiederverwendbare Softwarelösungen statt monolithischer Strukturen. Durch wandlungsfähige Technik entstehen wandlungsfähige HMIs. Entwicklungszeiten müssen verkürzt werden. Eine Aufgabe des Usability Engineerings ist es, eine konsistente Gestaltung zu erreichen.

Was ist Ihre Meinung?

Technologies to Watch

Das VDI Technologiezentrum DüCogniGamesseldorf und die Redaktion der VDI nachrichten haben einige Technologien zusammengestellt, die in den nächsten Jahren die Industrie verändern können (siehe VDI Nachrichten online, nur für VDI-Mitglieder). Die Technologien reichen vom autonomen Fahrzeugen, über Energiegewinnung aus Methanhydrat, bis hin zu Supraleitern in der Praxis.

CogniGame von Festo (Bildquelle: Festo)

Es werden aber Technologien aufgeführt, die die HMI-Gestaltung verändern können. Dazu gehören:

  • Smart Devices als Katalysator für das Smart Home
  • Brain Computing
  • Organische Elektronik
  • Internet der Dinge

Letzteres wird bereits sehr häufig im Zusammenhang mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ zitiert. In diesem Szenario werden Produktionskomponenten, wie Werkstücke, Werkzeuge, Werkstückträger, etc. über eine eigene „eingebettete Intelligenz“ verfügen. Sie können sich automatisch untereinander vernetzen und stellen so die Verbindung zwischen realer – physischer – und virtueller Welt her. Für die HMI-Gestaltung bedeutet dies, dass zukünftige HMIs adhoc auf der Basis verfügbarer Informationen und Funktionen, die die Produktionskomponenten mitbringen, zusammengemischt werden (Mashups). Auch wird es wichtig sein, dass der Nutzer an einem beliebigen Ort und zu einer beliebigen Zeit einen Blick in die Daten der Produktionskomponenten werfen kann. Dies wird den Einsatz mobiler Systeme in der Industrie, wie beispielsweise Tablets und Smartphones stark forcieren.

Die Smart Devices sollen auch endlich das Smart Home bzw. die Home-Automation  beflügeln. In der Tat steht hier inzwischen eine Technologie-Plattform flächendeckend zur Verfügung, die einen niederschwelligen Zugang zu einer Vielzahl von Haushaltsgeräten ermöglicht, vom Fernseher, über den Backofen bis hin zur Heizung. Kaum ein Hersteller, der hier nicht bereits irgendeine App zur Fernsteuerung seiner Produkte anbietet. Es fehlen allerdings die geräteübergreifenden Szenarien. Die Branche hat zumindestens die vier wichtigsten Felder identifiziert: Komfort, Sicherheit, Energieeinsparung und Gesundheit. Vergessen wird allerdings häufig, dass diese Szenarien auch irgendwie eingerichtet werden müssen. Das muss so einfach gehen, dass hier weder ein Handwerker, welcher beispielsweise die Heizung oder den Backofen installiert, noch der Endnutzer überfordert sind.

Die organische Elektronik ermöglicynoracht den HMI-Gestaltern hingegen neue Formfaktoren. Hier wird Elektronik einfach aufgedruckt. Auf diese Art und Weise lassen sich auf einer Druckmaschine flexible OLEDs, aber auch Photovoltaik-Folien erstellen, die unkompliziert auf beliebige Formen aufgebracht werden können. Das ermöglicht beispielsweise intelligente Verpackungen oder lebendige Bedienungsanleitungen.

Flexibles OLED-Display von Cynora (Bildquelle: Cynora)

Keine Science Fiction mehr ist das Brain Computing, d.h. das Steuern von technischen System nur aus Gedankenkraft.